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Zu Asche verbrannt

Es gibt so viele, deren Liebesfähigkeit in jungen Jahren zu Asche verbrannt wurde,- und wird. Zu viele.
 
Und es lässt mich einfach nicht kalt...
 
21.7.08 19:40
 


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bisher 18 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bini (28.7.08 17:41)
ja blöd , sag ich doch )): & dir


/ Website (1.8.08 05:15)
Willst du, dass es das tut?


Koios / Website (1.8.08 15:40)
Nein...
Aber manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn es mir sehr nahe geht und ich mich einfach herausziehen kann, während sie in ihrem Leben weitermachen müssen, an dem sie leiden.
Dann würde ich gern etwas tun, und ich weiß nicht was.
In begrenztem Maß kann ich einfach nur da sein.


I-aah / Website (1.8.08 19:39)
Vielleicht ist es ein Privileg, dass du dich herausziehen kannst. Vielleicht wäre es viel schwieriger, wenn es anders wäre. Das weißt du nicht, oder? Ich auch nicht, das will ich damit nicht sagen. Es ist schön, dass du helfen willst, aber mit dem Unwissen darüber, wie du es anstellen sollst, musst du dich nicht entscheiden, oder? Entscheidungen sind so, ich weiß nicht, endgültig? Man hat hinterher keinen Einfluss mehr, sieht nur das Ergebnis, zumindest glaube ich das. Meist geht auch die einstige Absicht verloren, weißt du?
Und ich frage mich, ob Menschen, die an ihrem Leben leiden, eine Chance haben, wenn sie doch schon wissen, dass es ihr Leben ist, an dem sie sich nicht erfreuen können. Kannst du mir das versprechen? Unverbindlich vielleicht. Ein unverbindliches Versprechen?! Es ist paradox. Ich bin es.


Koios / Website (1.8.08 20:17)
Doch, ich weiß, dass es schwieriger wäre, wenn ich mich nicht herausziehen könnte.
Aber es geht mir nicht um das 'Herausziehen' als solches, denn das will ich gar nicht.
Wenn ich jedoch z.B. offline gehe, weil ich in mein eigenes reales Leben zurückkehre, dann wird mir oft bewusst, dass ich manchmal andere Menschen sich selbst überlassen muss und sie mich (vielleicht?) gerade in diesem Moment brauchen könnten.

Ich weiß nicht genau, welches Versprechen Du meinst.
Ich bin überzeugt, dass die Menschen, die an ihrem Leben leiden, eine Chance haben. DAS kann ich Dir versprechen.
Denn es sind die Umstände, an denen sie leiden, oder das, was sie tief vergraben mit sich herumschleppen.
Beides kann geändert werden. Auch wenn es vielleicht ein langer mühsamer Prozess ist...
Das glaube ich, und davon bin ich überzeugt...


I-aah / Website (1.8.08 20:40)
Menschen, die dir in irgendeiner Weise wichtig sind, oder? Nicht beliebige Gestalten aus dem Internet? (Wobei es dabei nicht um die Frage nach Realität geht, sondern lediglich Intensität, vielleicht Gefühl.) Das könnte ich nicht nachvollziehen, wenn es sich jedoch um jemanden handelt, an dem mir etwas liegt, umso mehr.
Ich weiß nicht, es wird immer verpasste Gelegenheiten geben, oder? Immer Fragen danach, wie es hätte sein können. Es gibt den Konjunktiv schließlich nicht umsonst. Er dient denjenigen, die unsicher sind, sich und ihr Leben heruntersetzen; ich verstehe, ich tue es wahrscheinlich. Muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben? Ein schlechtes Gewissen, weil es mir schlecht geht?
Und wenn es die Umstände sind, was ändert das? Es sind Begriffe, der Versuch, sein Leben nicht allzu ernst zu nehmen. Indem man Umschreibungen sucht, hinter denen man sich verstecken kann. Es sind nicht die Umstände, an denen sie leiden und das, was sie mit sich herumtragen, ist die Enttäuschung über das - ihr - Leben. Eine Traurigkeit, die nie verschwindet, die sie vielleicht ab und zu vergessen, bis die Erinnerung sie mit einer Wucht bestraft, die sie das Lachen vergessen lässt.
Ich weiß nicht, ob es geändert werden kann. Die Hoffnung auf Veränderung oder der Glaube daran sind von grundauf verschieden. Hoffnung ist ein stiller Wegbegleiter, der mich daran erinnert, dass ich atme, prinzipiell. Der Glaube ist verloren.

Ich weiß nicht, wieso ich das alles schreibe. Eigentlich hab ich keine Ahnung, wirklich nicht.


Koios / Website (1.8.08 21:08)
Ich weiß, was Du mit dieser Traurigkeit meinst. Nicht aus eigener Erfahrung, sondern von einer betroffenen Person, mit der ich ein Jahr lang sehr engen Emailkontakt hatte und der ich eine große Hilfe sein konnte.
Aber ich weiß, dass diese Traurigkeit 'Gründe' hat. Und die liegen nicht im Leben als solchem.

Was ich auch zu wissen glaube, das ist, dass Du das alles schreibst, weil Du selber diese Traurigkeit in Dir hast.


I-aah / Website (1.8.08 21:22)
Ich habe mich verwechselt, glaube ich. Es gibt keine Gründe, es geht nicht um Schuld, sondern um etwas, das fehlt. Es hat den Reiz verloren, vielleicht nie welchen besessen und es gefällt mir einfach nicht, dabei geht es nicht einmal darum, es spielt keine Rolle.

Auseinandersetzung ist gefährlich. Das hier war interessant, aber es geht nicht um mich.


Koios / Website (1.8.08 21:32)
Aber die Frage ist dann ja auch, 'warum' etwas fehlt. 'Grund' nicht in der einfachen Beziehung 'wenn-dann', sondern sehr komplex gemeint. Vielleicht besser 'Ursache'? 'Hintergrundsfeld'? 'Bisheriges Leben'?
Für Dich bin ich froh, dass es nicht um Dich geht...


Koios / Website (1.8.08 21:32)
Und das nicht einfach 'nur so' gesagt...


I-aah / Website (1.8.08 21:42)
Ich kann nichts vom all dem beantworten, nur, dass es nicht um mich gehen soll und vor allem darf. Die Distanz zu wahren, ist eine Kunst und ich beherrsche sie nicht. Wenn ich nicht am mich denke, funktioniert der Rest manchmal. Es ist oberflächlich und ich lasse es zu.
Es geht sowieso nur darum, wie man etwas abwägt. Was das angeht, nehme ich mir die Freiheit zu entscheiden. Es ist nicht konstruktiv oder sinnvoll, aber erträglich. Ich gibt niemanden, der glücklich ist. Was soll's also?


Koios / Website (1.8.08 21:52)
...Ich kann die Distanz auch für andere wahren...


Koios / Website (1.8.08 22:00)
Und wieder glaube ich auch zu wissen, wie Dein letzter Kommentar gemeint war...


I-aah / Website (1.8.08 22:03)
Wie? Auf beides ... wie kannst du die Distanz für andere wahren ... und wie war er gemeint? Hm, ich weiß ja nicht mal, ob ich weiß, was ich meine.


Koios / Website (1.8.08 22:08)
Wenn jemand die Distanz nicht wahren kann, obwohl er es eigentlich möchte, und er näher kommt, als ihm lieb ist, dann merke ich das normalerweise. Naja, jedenfalls versuche ich, solche Signale wahrzunehmen.
Und dann versuche ich, dies nicht auszunutzen, sondern Wege zu eröffnen, sich wieder etwas zurückziehen zu können, um sich sicherer zu fühlen.


I-aah / Website (1.8.08 22:20)
Was gibt es dir? Und was ist, wenn das alles bloß eine Lüge ist, wenn es nicht um Sicherheit geht, weil Sicherheit gleichbedeutend mit Angst ist und Angst so unheimlich lähmend ist? Was ist, wenn sich zurückziehen nicht dazu dient, sich selbst zu schützen, sondern andere? Oder doch sich selbst? Ich weiß nicht, wahrscheinlich bin ich egoistisch, aber wer nicht? Verallgemeinerung schützt, sie ist unsinnig, aber sicher. Ohne feige zu wirken. Man muss nicht einmal eingestehen, dass es sich um Pseudo-Verständnis handelt, darum, sich einen Namen zu geben.
Und was ist mit denen, die den Widerspruch in sich selbst nicht ertragen, sich letztendlich selbst nicht ertragen. Und andere, das ist der Punkt. Wenn man weder sich noch andere erträgt, was bleibt dann?
Ich erwarte Antworten, die es nicht gibt, das tut mir irgendwie leid. Ich fühle mich unwissend, ich kann nicht ausdrücken, was in mir vorgeht.


Koios / Website (1.8.08 22:36)
Ja, es geht um Angst...
Wie sollte man leben können, wenn man sich und andere nicht erträgt?
Wie sollte man weiterleben wollen, ohne den Drang, dem irgendwann ein Ende zu bereiten?
Ich weiß darauf auch keine Antworten.
Was ich nur spüre, dass ist der Wunsch eine solche Angst zu nehmen...
Was es mir gibt?
Das ist auch nicht einfach zu beantworten. Es geht um Menschlichkeit, um das, wie ich glaube, mich als Mensch verhalten zu müssen.
Es geht um Achtung und Respekt. Auch vor dem inneren Leiden der anderen. Um Anerkennung bzw. das vorbehaltlose Annehmen, dass sie in einer ausweglosen Lage sind.
Um zu sagen: 'Was immer Du von Dir erzählst, wird nicht gegen Dich verwendet.'


I-aah / Website (1.8.08 22:45)
Vielleicht ist es nicht echt, die ausweglose Lage gar nicht ausweglos, man selbst völlig normal und alles, wirklich alles geschieht aus dem perversen Wunsch etwas zu sein, das man nicht ist. Ach, ich weiß nicht und Unwissenheit deprimiert mich, vor allem meine. Und was soll ich schon erzählen? Von mir? Es ist nicht wichtig. Und damit versuche ich nicht, mich auf jene Ebene mitleidigen Selbsthasses zu begeben, es entspricht lediglich den Tatsachen. Manchmal gelingt Objektivität...
Außer natürlich es war rhetorisch, irgendetwas in der Art, dann ist es sowieso egal.

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